1. Allgemeines

Die Aufgabe eines Geschirrspülgerätes ist es, das benutzte Geschirr zu säubern und zu trocknen, damit es ohne Nacharbeiten wieder in den Schrank eingeräumt werden kann.

Diese Anforderung wird an ein Geschirrspülgerät ohne Rücksicht darauf gestellt, ob es sich um ein Kaffeegedeck handelt oder um eine Pfanne.

Solange es sich nicht um Ausnahmen, wie z.b. Angebranntes handelt, was keiner Vorbehandlung wie einweichen oder ähnlichem unterzogen wurde, wird jedes Geschirrspülgerät den Anforderungen gerecht.

Ein wichtiger Punkt im Bezug auf den Einsatz von Geschirrspülgeräten ist natürlich die Voraussetzung, dass das zu säubernde Geschirr auch für eine Reinigung in diesem Gerät geeignet ist.

 

1.1      Porzellan

Heutzutage ist fast jedes Porzellan für eine Reinigung in Geschirrspülgeräten geeignet.

Im Zweifelsfall sollte beim Kauf darauf geachtet bzw. diesbezüglich nachgefragt werden.

Ein vom Anwender leicht zu erkennender Punkt ist, dass z.b. Tassen keine Mulde an der Unterseite aufweisen.

In einer solchen Mulde sammelt sich das Wasser und kann im Trockenprozess des Geschirrspülgerätes nicht entfernt werden.

 

1.2      Glas

Bei Gläsern ist im Bezug auf Mulden an der Unterseite das gleiche Problem wie bei Tassen zu erwarten.

Gläser müssen während des Betriebes so angeordnet sein, dass ein Aneinanderschlagen nicht möglich ist, da ansonsten Beschädigungen auftreten können.

Bei Gläsern ist ganz besonders auf die Eignung zur Reinigung in Geschirrspülgeräten zu achten, da in der Praxis immer wieder Glastrübungen festzustellen sind, welche darauf zurückzuführen sind, dass die Beschaffenheit des Glases durch die starken Temperaturwechsel in der Oberfläche zerstört wird.

Bei einer solchen Glastrübung spricht man von einer " echten Glastrübung ".

In den meisten Fällen einer Glastrübung handelt es sich jedoch um Kalkbelag oder

Salze,     was     auf    einen     Defekt     oder    eine     nicht     ordnungsgemäß     eingestellte

Regenerieranlage zurückzuführen ist.

 

1.3     Sicherheitseinrichtungen

1.3.1 Überlaufschutz

Aufgrund einer Einrichtung zur Abschaltung und Verriegelung des Einlaufventils, welche bei Erreichen eines Sicherheitsniveaus auslöst, wird im Geschirrspülgerät der Schutz gegen Überlaufen wahrgenommen.

 

1.3.2 Trockengehschutz

Der diesbezügliche Schutz wird durch den Wasserstandsregler ( Pressostaten, Niveauschalter) wahrgenommen, welcher erst bei Erreichen des notwendigen Wasserstandes die Stromzufuhr zu den weiteren Bauteilen, wie Heizung usw. freigibt.

 

1.3.3 Überhitzungsschutz

In der Nähe des Heizkörpers ist ein Sicherheitsthermostat angebracht, welches die Temperatur am Edelstahl direkt abtastet und bei zu hoher Erwärmung den Heizkörper in der Phase und im Neutralleiter von der Spannungsversorgung trennt.

 

1.3.4 Schutz bei Undichtigkeiten im Schlauchsystem

Der größte Teil der Geräte ist mit einem Sicherheitszulaufschlauch ausgestattet.

Dieser Sicherheitszulaufschlauch besteht aus einem Schlauch in Schlauch System, welches bei einer Undichtigkeit des inneren, wasserführenden Schlauches, über einen Schwammschalter den Wasserzulauf direkt am Hahnanschluss absperrt.

 

Des weiteren ist in den Geräten ein Schwimmerschalter eingebaut, welcher im Bereich der

Bodenwanne des Gerätes, bei einer Undichtigkeit durch austretendes Wasser, über einen Mikroschalter die Stromzufuhr zum Einlaufventil unterbricht.

 

1.4     Anschluss und Aufstellung

1.4.1 Aufstellung

Das Geschirrspülgerät muss waagerecht aufgestellt werden, da ansonsten durch Verspannungen eine Undichtigkeit im Türbereich auftreten kann.

Das Ausrichten ist aufgrund der verstellbaren Füße relativ einfach möglich und sollte auch aus diesem Grund gewissenhaft durchgeführt werden.

Bei den Geräten, bei denen eine Dampfsperre in Form eines Metallbleches mitgeliefert wird, muss dieses über dem Türbereich, direkt unter die Arbeitsplatte geschraubt werden.

Die Dampfsperre bewirkt, dass die Arbeitsplatte durch die austretenden Dampfschwaden beim Öffnen der Tür, nicht aufquillt.

 

Der Wasseranschluss sollte möglichst im Nebenschrank des Geschirrspülgerätes vorgenommen werden.

Es besteht die Möglichkeit des Warmwasseranschlusses, soweit hier eine Temperatur von 60oC nicht überschritten wird.

Der Anschluss an eine Warmwasserversorgung erübrigt somit das Aufheizen im Geschirrspülgerät und verringert den Stromverbrauch.

Jedoch sollte hierbei berücksichtigt werden, dass während des Aufheizens im Geschirrspülgerät auch die ganze Zeit der Wasserumlauf durchgeführt wird und  aufgrund der erheblich kürzeren Spülzeit evtl. eine Verschlechterung des Reinigungsprozesses zu beobachten ist.

 

Der Wasserablauf wird über einen Anschluss des Ablaufschlauches an den Siphon durchgeführt.

 

                                 

Hierbei ist der Schlauch vom Gerät ausgehend erst bis unter die Arbeitsplatte zu führen und dann erst zum Siphon, damit aus der Spüle ablaufendes Wasser nicht in das Geschirrspülgerät laufen kann.

 

Der Elektroanschluss ist über eine Schukosteckdose, an einen separaten über 16

Ampere abgesicherten Stromkreis, auszuführen.

             

2. Aufbau

2.1      Aufbau

Die Geschirrspülgeräte sind mit einem Bottich aus Edelstahl ausgestattet, welcher eine lange Betriebsdauer der Geräte ermöglicht.

Zur Geräuschdämmung sind im Zwischenraum zum Außengehäuse Isolierschichten angebracht, welche die Geräuschübertragung erheblich verringern.

 

2.1.1 Der untere Geschirrkorb ist ohne weiteres komplett herausnehmbar.

Der obere Geschirrkorb ist nach dem Umklappen der Kunststoffabdeckungen an der Vorderkante der Laufschienen herausnehmbar und in zwei verschiedenen Höhen einzusetzen.

 

2.1.2 Der Salzbehälter ist nach dem Öffnen der Tür im vorderen linken Bereich durch eine Abdeckverschraubung zugänglich.

Ein Einfüllen von Salz ist ab einem Wasserhärtegrad von 7 nach der Tabelle deutscher Härte erforderlich.

Bei der Erstinbetriebnahme ist der Salzbehälter zuerst mit Wasser und dann mit Salz zu befüllen. Nach dem Füllen ist der Rand von Salzresten zu säubern und durch die Abdeckverschraubung wieder zu verschließen.

 

Achtung:  KEINEN  REINIGER  IN  DEN  SALZBEHÄLTER

EINFÜLLEN, DA ANSONSTEN  DIE REGENERIERANLAGE ZERSTÖRT WIRD!

2.1.3 Die Sprühdüsen sind mit Bohrungen versehen, welche das umzuwälzende Wasser im gesamten Innenraum verteilen und aufgrund der schräg angeordneten Bohrungen durch den Wasserdruck gedreht werden.

 

Der obere Sprüharm kann gedreht werden, so dass die gesamte Sprühkraft und

Reinigungskraft auf den unteren Bereich konzentriert werden kann.

          

3. Funktion

 

 

 

 

 

Bei den Geschirrspülgeräten erfolgt der Wassereinlauf über das Einlaufmagnetventil zur Wassertasche, wo ein kleiner Teil des Wassers gesammelt wird.

Der Hauptteil des Wassers führt weiter zum Ionentauscher wo dem Wasser der größte Teil des mitgeführten Kalkes entzogen wird und somit die Wasserhärte verringert wird.

Vom Ionentauscher wird das enthärtete Wasser in den sogenannten Sumpf des Gerätes geführt, wo die Umwälzpumpe ihren Sitz hat.

Die Umwälzpumpe drückt das Wasser in den unteren Sprüharm und zugleich über einen seitlichen Leitungsweg in den oberen Sprüharm.

Das Wasser wird nun verteilt und durch den Heizkörper aufgeheizt, damit die Reinigungskraft erhöht wird.

 

Zusätzlich zu diesem Vorgang wird ein spezieller Reiniger zugeführt, damit eine effiziente Reinigung erfolgen kann.

Während des Reinigungsprozesses wird über eine Dosieranlage ein Klarspülmittel zugeführt, welches das Wasser sehr weich und somit leicht vom Geschirr ablaufend macht.

Ist dieser komplette Vorgang erfolgt, so setzt der Trocknungsprozess ein, in welchem durch die Eigenwärme des Geschirrs, das Wasser an den kältesten Stellen im Gerät, welche die Bottichwände darstellen, kondensiert.

Zusätzlich wird zeitweise die Heizung zugeschaltet, damit der Trocknungsprozess durch Strahlungswärme noch schneller erfolgt.

Während des Trocknungsprozesses wird der Ionentauscher durch eine Salzlauge regeneriert und das somit freiwerdende, sehr stark mit Kalk versetzte Wasser, wird direkt wieder abgepumpt.

 

3.1  Das Programmschaltwerk steuert die einzelnen Funktionen.

Es hat eine Reihe von Schaltkontakten, die zu den vorbestimmten Zeiten geschaltet werden und somit die einzelnen Bauteile an Spannung legen.

Während des Spülvorganges darf das Programmschaltwerk nicht von Hand verstellt werden, da durch die entstehenden Abrissfunken Schaden an den Schaltkontakten entstehen können, welche zu Störungen im Programmablauf führen.

 

3.2 Der Wasserstandsregler ( Niveauschalter, Pressostat ) ist das Bauteil, welches das einfließende Wasser kontrolliert und bei Erreichen des notwendigen Wasserstandes, durch Umschaltung eines Kontaktes, den folgenden Spülvorgang einleitet und das Einlaufventil abschaltet.

 

3.3 Die Temperaturwächter haben ihre Position im inneren Türbereich und sind nach Abnahme der Außentür zugänglich.

Wenn das Programm den Programmschritt "Aufheizen" erreicht hat, wird der Heizkörper durch die Schaltposition des Programmschaltwerkes an Spannung gelegt.

 

Weiter ist in diesem Programmschritt die Umwälzpumpe in Betrieb.

Der Timermotor des Programmschaltwerkes selbst legt sich in diesem Programmschritt spannungsfrei.

Erst wenn die Temperaturwächter, welches Schließerkontakte sind und sich also im kalten Zustand in geöffneter Position befinden, durch Erreichen der Temperatur ( Bei den Modellen unterschiedlich 45oC, 55oC, 65oC ) durchschalten, wird der Timermotor wieder an Spannung gelegt und die Programmfolge läuft weiter.

Wie hieraus ersichtlich wird, kann der Fehler  " Gerät bleibt im Programm stehen "  durch einen defekten Timer, Temperaturwächter oder auch durch eine defekte Heizung verursacht werden.

 

3.4 Die Ablaufpumpe wird auch in dem jeweiligen Programmschritt von den Kontakten des Programmschaltwerkes angesteuert und drückt das sich in dem Gerät befindliche Wasser durch den Ablaufschlauch in den Siphon.

Eine häufige Ursache für Fehlfunktionen ist hierbei in der Führung des Ablaufschlauches zu finden, so z.b., dass der Ablaufschlauch geknickt ist oder nicht bis zur Arbeitsplatte hochgeführt wurde, bevor er in den Siphon eingeführt wird.

Auch Speiserückstände bzw. kleine Teilchen wie z.b. Zahnstocher sind oft am Flügelrad aufzufinden und verhindern einen freien Lauf, so dass die Ablaufpumpe nur unzureichend arbeiten kann.

 

3.5 Das Regenerierventil wird ebenfalls von dem Programmschaltwerk in dem bestimmten Programmschritt angesteuert und öffnet den Weg zwischen Salzbehälter und Ionentauscher.

 

3.6 Der Ionentauscher wird von dem einlaufendem Wasser durchspült und hat die Aufgabe das Wasser zu enthärten.

Der Verursacher der Wasserhärte sind positive Kalzium und Magnesiumionen, welche sich im Leitungswasser befinden.

Diese Kalzium und Magnesiumionen werden durch kleine Lewatit - Kügelchen, welche sich im Ionentauscher befinden, dem Wasser entzogen und durch Natriumionen ersetzt, damit das Wasser elektrisch neutral bleibt.

Im Prozess der Regenerierung wird die im Salzbehälter aufbereitete Salzlauge durch den Ionentauscher geführt und löst die auf den Lewatit - Kügelchen befindlichen Kalzium Ionen, welche durch die Salzlauge wieder von Natriumionen ersetzt werden.

Das nun sehr harte Wasser wird direkt durch die Ablaufpumpe abgeführt.

Dieser Prozess findet in jedem Spülvorgang von neuem statt.

 

                 

4. Spülfaktoren

Die erfolgreiche Reinigung des Geschirrs ist von dem Zusammenspiel mehrerer Faktoren abhängig und bereits wenn einer dieser Faktoren seiner Aufgabe nicht gerecht wird, wird das Spülergebnis hiervon beeinflusst.

 

4.1 Das Wasser dient im Geschirrspülgerät als Transportmittel für den Reiniger, das Klarspülmittel, die Temperatur sowie der mechanischen Energie.

Es muss dieser Aufgabe voll gerecht werden und darf zusätzlich keine große Härte aufweisen, da es ansonsten zu Kalkablagerungen und somit zu einem Grauschleier auf dem Geschirr führt.

 

4.2 Die Wärme ermöglicht ein leichteres Lösen der Speisereste und ist verantwortlich für die im Abschluss erfolgende Trocknung des Geschirrs.

 

4.3 Die Mechanik wird durch das Wasser übertragen und ersetzt somit im Geschirrspülgerät den Vorgang mit der Spülbürste, welcher aus dem Prozess des "Handspülens" bekannt ist

 

4.4 Die Zeit ermöglicht den einzelnen anderen Faktoren ihre Aufgabe sorgfältig und somit befriedigend zu erledigen.

 

4.5 Die Chemie ermöglicht, dass die Speisereste gelöst bzw. aufweicht werden und somit von der Mechanik entfernt werden.

Durch das Klarspülmittel wird zusätzlich der Glanz und auch der Trocknungsprozess beeinflusst.

                

5. Bauteile

5.1     Wasserstandsregler

 

 

 

Im Bereich des Bottichs ist ein Kunststoffteil eingebracht, welches über eine Schlauchleitung mit dem Wasserstandsregler verbunden ist.

 

Steigt der Wasserstand, so wird ein Luftpolster zusammengedrückt und dieses Luftpolster setzt sich über die Schlauchleitung bis zur Membrane im Wasserstandsregler fort.

 

Wenn das Luftpolster stark genug ist, drückt die Membrane die Kontaktzungen aus der

Verbindung zwischen den Schaltpunkten 1 und 2 auseinander und schließt somit die Verbindung zwischen 1 und 3.

 

5.2     Einlaufventil

Das Einlaufventil besitzt eine Magnetspule, welche beim Anlegen von Spannung den Wasserzulauf öffnet.

 

Des weiteren hat das Magnetventil eine Schlauchverbindung zum Bottich bzw. Sumpf und erhält ebenfalls wie der Wasserstandsregler über ein Luftpolster ein Signal wenn ein bestimmter Wasserstand erreicht ist. 

 

                                 

Dieser Wasserstand liegt über dem des Betriebswasserstandes und sorgt dafür, dass das Einlaufventil bei zu hohem Wasserstand verriegelt wird.

 

5.3     Dosiereinrichtung 

Die Dosiereinrichtung für das Klarspülmittel liegt in der Tür und ist eine komplette Einheit, welche mit einem Magnetventil ausgestattet, für die Dosierung des Klarspülmittels und

Zugabe des Reinigers in den bestimmten Programmschritten zuständig ist.

          

6. Schaltplan, Timerdiagramm und Fehlersuche

 

6.1     Fehlersuche  " Schlechtes  Spülergebnis "

 

6.1.1 Speiserückstände auf dem Geschirr

 

Evtl. zu geringe Dosierung des                      Reiniger entsprechend der

Reinigers                                                            Herstellerangabe dosieren.

 

Auch eine evtl. vorgenommene                      

Überdosierung kann diesen Fehler hervorrufen.

 

6.1.2 Rückstände wie z.b. Lippenstift auf dem Geschirr

 

Einsatz von nicht geeignetem oder

Geeigneten Spülmaschinen - Reiniger 

überaltertem Reiniger

verwenden bzw. Reiniger nicht in zu

 

großen Gebinden erwerben, damit eine

 

6.1.3 Dekor verblasst nach und nach

 

Überalterung vermieden wird.

Das Dekor auf dem Geschirr

Geschirr ist für die Reinigung

ist in einem Verfahren der 

in Geschirrspülgeräten nicht

Aufglasur aufgebracht

 

 

6.1.4 Geschirr weist Schlieren auf

 

geeignet

Schlierenbildung, schmieriger Belag

Dosierungsanlage für das Klarspülmittel

und bläulich, weißes Aussehen, deutet

um eine bis zwei Abstufungen

auf eine Überdosierung des Klarpülers hin.

 

6.1.5 Milchiger Belag auf dem Geschirr

 

zurücknehmen

Bei einem milchigen

Prüfen, ob sich genügend Salz im 

Belag kann es sich um

Salzbehälter befindet bzw. ob die 

Kalkablagerungen handeln

Regenerieranlage der Wasserhärte 

             

entsprechend eingestellt ist.

             

( weitere Fehlersuche unter techn. 

             

Defekte)

 

 

6.1.6 Geschirr ist nicht genügend getrocknet

 

Geschirr wird dem Gerät zu 

Gerät nach Beendigung des

früh entnommen.

Spülprogramms  noch einige Minuten 

             

geschlossen halten und anschließend Tür 

             

für einige Minuten in leicht geöffneter 

             

Position belassen, bevor das  Geschirr 

             

 

entnommen wird.

Geschirr wurde nicht 

Durch falsches Einräumen des Geschirrs

ordnungsgemäß eingeräumt

bzw. des Besteckes kann ein

             

zurückbleiben von Wassertropfen 

             

vorkommen.

             

Geschirr entsprechend der Einteilungen 

             

 

 

einräumen.

Tassen bzw. Gläser weisen

Geschirr ist nur bedingt für die Reinigung 

in umgestülpter Stellung eine

im Geschirrspülgerät geeignet.

Vertiefung auf.

Vor der Entnahme die Geschirrteile in

             

 

 

diesem Bereich trockentupfen.

Unterdosierung des 

Dosieranlage um ein bis zwei

Klarspülmittels

Abstufungen erhöhen.

 

 

6.1.7 Weißer Belag auf dem Geschirr

 

Deckel des Salzbehälters Überprüfen und ggfs. erneuern. undicht oder nicht richtig  verschlossen.

 

 

6.1.8 Silberbesteck läuft an

 

Oxidation aufgrund schwefelhaltiger       Silber mit einem speziellen Verbindungen aus Luft, Wasser und         Putztuch nacharbeiten. Speiseresten.

 

 

6.1.9 Rost auf Besteckteilen und evtl. im Innenraum

 

Besteckteile wurden zu lange

Einräumen des derart

im befeuchteten Zustand 

anfälligen Besteckes erst kurz vor

eingelagert.

 

 

dem Spülvorgang vornehmen.

Flugrost anderer Teile

Frühzeitig entfernen um größere 

             

Beschädigungen zu vermeiden.

 

 

 

6.2     Fehlersuche  " Technische Defekte "

 

H I N W E I S

 

 

Sämtliche  Fehlfunktionen  können  auf einen defekten Timer bzw. Kabelbrüche  oder  lose Verbindungen zurückzuführen sein, welche mittels Schaltplan zu beseitigen sind.

 

 

Technische Daten

 

 

 

Ablaufpumpe:

 

Max. Druckhöhe   

cm     100

Förderleistung           

L/min   16

Leistungsaufnahme     

W       70

Wicklungswiderstand   

 

 

Klarspüldosierer

ca. Ohm     41

Widerstand                  

 

 

Spülmittelverteiler:

ca. Ohm     1500

Widerstand                   

ca. Ohm     1500

 

 

Elektroventil Salzbehälter

Widerstand                   

 

 

Wasserzulaufventil:

ca. Ohm     2500

Förderleistung             

L/min   2,5-4,6

Spulenwiderstand      

 

Heizwiderstand:

ca. Ohm     2500

1 Heizstab: Leistungsaufnahme

W       2800

Innen-Wìderstand    

 

 

Umwälzpumpe:

ca. Ohm     17

Anlasskondensator                   

V/µF    400/4

Leistungsaufnahme                   

W       200

Geschwindigkeit                     

U/min   2700

Stromaufnahme                       

A       1,18

Widerstand der Betriebswicklung 

ca. Ohm     23

Widerstand der Anlaufwicklung    ca. Ohm     67

 

6.2.1 Gerät nimmt kein Wasser

 

Keine Netzspannung vorhanden        

 

Elektrischen Anschluss prüfen

Wasserhahn ist geschlossen          

 

Wasserhahn öffnen

Sieb des Zulaufschlauches 3.1       

Sieb reinigen, evtl.

ist verstopft                        

erneuern

Türschalter 1.1 schließt            

Türschalter sowie Mechanik

nicht                                

Überprüfen, evtl. erneuern

Magnetventil 4.1 blockiert         mechanisch (leises Brummen des Ventils ist hörbar, wenn die Pumpe stillsteht)

 

Magnetventil erneuern

Schwimmerschalter 4.2 oder        

Undichtigkeit feststellen,

Sicherheitsschwämmchen haben      

Wasser aus der Bodenwanne

ausgelöst                         

entfernen oder Schwamm er-

                                    

 

neuern

Ventil 3.1 des Zulaufsicher-      

Zulaufsicherheitsschlauch

heitsschlauches hat ausgelöst     

3.2 komplett erneuern

 

Pressostatkontakt 4.3 schaltet    

Schlauch am Pressostaten

nicht zurück                      

durch Abziehen belüften und

                                    

wieder aufstecken. Wird

                                    

jetzt Wasser genommen, war

                                    

schon Wasser im Gerät oder

                                    

die Geberkammer 3.3 ist

                                    

durch Fett verstopft.  

                                    

Erfolgt kein Zufluss Luft-

                                    

 

 

 

schlauch 3.5 entfernen

Pressostatkontakt 4.3 schaltet   

Kontakte 11-12 des

nicht zurück                      

Pressostaten 4.3 überbrücken,

                                    

wenn Wasser zuläuft,

                                      

6.2.2 Gerät nimmt kein Wasser

 

Pressostaten erneuern

Zulaufventil 4.1 wurde vom     

Roten Schlauch sowie Wasserzulauf

Sicherheitsniveau abgeschaltet,   

zur Belüftung lösen und wieder

da das Pressostat nicht   

anbringen.

umschaltet                       

Pressostat prüfen

Zulaufventil 4.1 wurde vom     

Wassersammler mit einer

Sicherheitsniveau abgeschaltet   

Wasserspritze und heißem

da der Wassersammler 3.4   

Wasser ausspülen, u.U.

verfettet ist                    

Wassersammler erneuern

Zulaufventil wurde vom 

Richtige Montage der

Sicherheitsniveau abgeschaltet     

Schläuche überprüfen, bei

da die Geberschläuche 3.5 nicht     

schadhaften Schläuchen,3.5

dicht oder vertauscht sind       

neue einsetzen. (Der obere rote

                                 

Schlauch vom Wassersammler

                                 

 

wird an das Zulaufventil montiert.)

Falls irrtümlich Reiniger        

Enthärter 2.1/2.2 komplett

in den Salzbehälter 2.1     eingefüllt wurde, kann durch eine  Verhärtung des  Ionentauschers 2.2 kein Wasserzufluss erfolgen (mit Phenolphtalein aus dem Labor- koffer überprüfen.)

erneuern

  

6.2.3 Pumpt nicht ab

 

Ablaufschlauch 3.6                       

Ablaufschlauch besser

ist geknickt                              

verlegen

Flügelrad 3.7 der Ablauf-                 pumpe 4.4 blockiert durch Fremdkörper wie Fleisch- spießchen oder Glassplitter

 

Fremdkörper entfernen

Ablaufpumpe 4.4 hat eine                

Wicklungsunterbrechung (Widerstandswerte können den technischen Unterlagen

entnommen werden)

 

 

Ablaufpumpe erneuern

Fremdkörper im Ablaufschlauch            

Ablaufschlauch und 

oder Siphonanschluß                         

6.2.4 Umwälzpumpe läuft nicht an

 

Siphon überprüfen

Das Flügelrad 3.8 der Umwälz-      

pumpe 4.8 blockiert durch

Fremdkörper

 

Fremdkörper entfernen

Die Befestigungsschraube des       

Flügelrades hat sich gelöst und blockiert an den Anbau- teilen des Wassersammlers 3.4

 

Schraube anziehen

Wicklungsunterbrechung oder       Wicklungsschluss in der Umwälz- pumpe 4.B ( Widerstandswerte sind den technischen Unterlagen

zu entnehmen)

 

Umwälzpumpe erneuern

Motorkondensator 4.C defekt        

 

Kondensator erneuern

Umwälzpumpe 4.B sitzt aufgrund      

Flügelrad abschrauben

eines Lagerschadens fest            

und leichtgängig prüfen

                                    

evtl. Umwälzpumpe erneuern

Umwälzpumpe 4.B wird vom Timer      

Fehler mit Hilfe des

 

nicht angesteuert                   

 

 

6.2.5 Heizt nicht

 

Stromlaufplanes suchen

 

Heizung hat eine    

Unterbrechung

Widerstandswerte  gemäß

technischer Unterlagen prüfen

 

Heizung erneuern

 

Sicherheitsthermostat 4.6    

Sämtliche Thermostate

 

der Heizung hat ausgelöst,    

und schaltet nicht zurück

 

erneuern

 

Heizung wird nicht ange-      steuert, da entsprechende Timer-Kontakte 4.B nicht schließen

 

Timer 4.8 erneuern

 

Timermotor 4.7 hat eine       

Wicklungsunterbrechung

 

 

6.2.6 Undichtigkeit im Türbereich

 

Timer 4.B erneuern

 

Rundumdichtung 1.1 ist

Dichtung erneuern bzw. 

 

defekt oder falsch eingesetzt      (der Steg muss nach innen zeigen)

 

richtig einsetzen

 

Untere Türdichtung 1.3 ist undicht

 

Dichtung erneuern

 

Die Tür 1.4 ist durch nicht             waagerechtes Aufstellen 

verzogen und schließt nicht dicht

 

Türe schließt nicht dicht

Gerät ausrichten

 

                                       

Teile austauschen

 

Scharniere 1.5 ausge-               schlagen

bzw. ausrichten

 

 

Türschlossmechanik 1.1

ist defekt

 

Gegenaufnahme des Tür- schlosses ist verbogen

 

Dichtungen 1.1, 1.3

sind verkantet

 

Türe verzogen

 

Die Geschirrkörbe sind verkehrt herum eingesetzt, die GS-Türe lässt sich dann nur schwer schließen, bzw. kann wieder "aufspringen"

 

 

6.2.7 Wasserzulauf schaltet nicht ab

 

Die Geberkammer 3.3. ist 

Geberkammer 3.3 mit heißem

 

verfettet                            

Wasser ausspülen (u.U.muss der

 

             

 

Wassersammler erneuert werden)

 

Das Zulaufventil 4.1 ist          mechanisch defekt und

schließt  nicht

( im spannungsfreien Zustand

muss das Ventil schließen)

 

Zulaufventil 4.1 erneuern

 

Der Geberschlauch 3.5 von          der Geberkammer zum 

Pressostaten ist undicht, dadurch entsteht kein Luftpolster im

Geberschlauch

 

Geberschlauch 3.5 erneuern

 

Pressostat 4.3 schaltet nicht      nach Erreichen des notwendigen

Wasserstandes ab

 

 

6.2.8 Wasserstand ist zu niedrig

 

Pressostat 4.3 erneuern

 

Pressostat 4.3 schaltet zu    früh ab

Pressostat 4.3 erneuern

 

Geberkammer 3.3 ist          

Geberkammer mit heißem Wasser

verfettet, dadurch            

spülen, unter Umständen

konnte sich das Luftpolster   

Wassersammler 3.4 komplett

nicht zurückbilden            

 

erneuern

Das Zulaufventil 4.1 ist mechanisch defekt, so dass

die Durchflussmenge zu gering ist

 

6.2.9 Wasser sammelt sich im Gerät an

 

Zulaufventil 4.1 erneuern

Der Ablaufschlauch ist zu           

Montage gemäß Installations-

hoch montiert, so das Wasser        

in den Wassersammler zurückläuft

 

anweisung vornehmen

Der Siphonanschluss ist ohne

Kunden an den Wasserinstallateur

Rücklaufsicherung montiert, 

Wasser aus dem Spülbecken bzw. aus dem Abfluss kann unter Umständen

in den Wassersammler zurücklaufen

 

6.2.10  Salzanzeige leuchtet dauernd

 

verweisen

Kein Salz eingefüllt              

Salz gem. Gebrauchsanweisung

                                  

 

nachfüllen

Reedkontakt 2.3 defekt            

 

Reedkontakt erneuern

Schwimmer im Salzbehälter         

2.1 evtl. mit einem Kochlöffel

sitzt fest                        

Salzgemisch durchrühren. Nach

                                  

einigen Spülgängen löst sich

                                  

der Schwimmer von selbst.

 

 

 

 

6.2.11  Salzanzeige leuchtet seit mehreren Spülgängen nicht mehr auf

 

Kontrolllampe 4.1 defekt           

 

Lampe erneuern

 

Reedkontakt 2.3 defekt            

Reedkontakt erneuern

 

Regenerierventil 2.4               öffnet nicht

 

Regenerierventil erneuern

Regenerierventil wird nicht       

Fehler mit Hilfe des Stromlauf-

angesteuert                       

planes suchen

 

 

6.2.12  Laufgeräusche

 

 

Kein Wasser im Gerät

 

Im Einschaltmoment sind die Laufgeräusche der Umwälzpumpe bzw. Ablaufpumpe etwas lauter, da noch kein Wasser im Gerät ist.

Dies ist kein Fehler!

 

Vibrationsgeräusche

 

Vibrationsgeräusche  können  durch  díe  Umwälz-  oder  Ablaufpumpe übertragen werden.  

In einem solchen Fall müssen anliegende Bleche besser befestigt werden oder mit Gummiteilen unterlegt werden.

 

 

Falsches Bestücken

 

Durch falsches Bestücken des Geschirrspülers können die Sprüharme an das Geschirrgut anschlagen. 

Vor Einschalten des Gerätes soll geprüft werden, ob sich die Sprüharme frei drehen können.

 

 

Zuwenig Wasser im Gerät

 

Wenn der Geschirrspüler mit zuwenig  Wasser in Betrieb ist, entstehen lautere Laufgeräusche. Das außenliegende Umlaufrohr (3.9) muss im Betrieb vollständig gefüllt sein. (s. auch Kapitel. "Gerät nimmt zu wenig Wasser").

 

Lagerschäden an der Umwälzpumpe oder Ablaufpumpe

 

Fremdkörper schleifen an den Flügelrädern

 

Quietschende Geräusche durch schadhafte Simmeringe  an der Umwälzpumpe sowie an der Ablaufpumpe

 

6.2.13  Regeneriersalzverbrauch ist zu hoch

 

Regenerierventil 2.4 ist             mechanisch defekt und

schließt nicht

 

Ventil  erneuern

Verschraubung 2.5 des Salz-         

Dichtring erneuern

behälters ist undicht               

mögliche Salzreste (vom

(schlechtes Spülergebnis)      

letzten  Auffüllvorgang)

                                    

entfernen, Verschraubung

                                    

fest anschrauben

 

6.2.14  Regeneriersalzverbrauch ist zu gering

 

Regenerierventil 2.4 öffnet         

Ventil erneuern

nicht bzw. wird nicht vom           

Timer 4.8 angesteuert

 

 

bzw. Timer prüfen

Die Einstellung für die Was-        

Einstellung gem. 

serenthärtung ist zu gering         

Gebrauchsanweisung 

eingestellt

 

 

6.2.15  Geruchsbeanstandung

 

vornehmen

Das Gerät hat mit Speise-           

Reinigungsprogramm

resten lange stillgestanden         

mit 65 oC durchführen

                                    

bei starken Gerüchen

                                    

handelsüblichen Maschinen-

                                    

reiniger benutzen

 

6.2.16  Reiniger oder Klarspülmittel werden nicht genommen

 

Magnetventile 4.D der Vorrats-      

Zugabevorrichtung 4.E

behälter ziehen nicht an, ob-         wohl Spannung anliegt

 

komplett erneuern

Die Hebelmechanik der Zugabe-     

Zugabevorrichtung komplett

vorrichtung 4.E ist defekt          

erneuern

 

Die Magnetventile 4.D werden         

Fehler mit Hilfe des Stromlauf-

nicht angesteuert                    

 

planes suchen

Durch ungeeignete Flüssig-           

Zugabevorrichtung ausbauen

keiten kann der Klarspül-            

und durchspülen, ggfs. 

mittelbehälter verstopft              sein

 

6.2.17  Bleibt im Programm stehen

 

erneuern

Thermostat 4.9 schaltet               

nicht bei Erreichen der

Temperatur ab

 

Achtung:

Öffner- oder Schließerfunktion Beachten!

 

Thermostat 4.9 erneuern

Heizung 4.5 defekt                    

 

Widerstandwerte gem. techn.

Unterlagen prüfen

 

Heizung erneuern

Timermotor 4.7 transportiert           das Programmschaltwerk nicht weiter

 

Timer 4.8 erneuern

Schaltkontakte des Timers 4.8          schließen nicht oder öffnen nicht

Timer 4.8 erneuern